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Lena Neudauer, 1984 in München geboren, fand bereits früh den
Weg ins Konzertleben.
Ihre Karriere als Solistin begann elfjährig mit Aufführungen von
Mendelssohns Violinkonzert e-moll in der Slowakei und Vivaldis
"Vier Jahreszeiten" im Rahmen der Kinderkonzerte der Münchner
Philharmoniker, verbunden mit einer Japan-Tournee 1996.
Zahlreiche Auftritte folgten in Deutschland, Österreich und
Frankreich, u.a. in der französischen Konzertreihe "Europäische
Wunderkinder" unter der Leitung von Hubert Soudant. |
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1999 zeichnete der ORF in Graz ihren Auftritt im Stephaniesaal
mit Sibelius Violinkonzert auf. Im anschließenden ORF-Interview
wurde sie als neue Anne-Sophie Mutter bezeichnet, ein Vergleich,
der sich später in Presseberichten der "Berliner Morgenpost" und
der "Welt" wiederholte.
Einladungen zu Konzerten und Festivals folgten, wie den
Festspielen „Mecklenburg Vorpommern“, zum Festival "Musical
Olympus" in St. Petersburg, zum "Augsburger Mozart-Sommer"; zu
„Braunschweig Classix“ oder zum "Festival der Nationen" in Bad
Wörishofen, das unter dem Motto "Justus Frantz präsentiert
Klassik-Stars von morgen" steht.
Sie spielte mit Orchestern wie den Brandenburger Symphonikern,
dem Orchester des Staatstheaters am Gärtnerplatz München, den
Nürnberger Symphoniker, oder dem Münchener Kammerorchester, um
nur einige zu nennen und arbeitete mit Dirigenten wie Dennis
Russel Davies oder Mariss Jansons zusammen.
Die Salzburg Chamber Soloists luden sie zu einer Amerika Tournee
ein.
Beim Bayerischen Rundfunk sowie beim SWR liegen mehrere
Rundfunkmitschnitte und Produktionen vor.
Lena Neudauer erhielt bereits mit vier Jahren ihren ersten
Violinunterricht bei Helge Thelen und später bei Sonja Korkeala.
Seit 1995 war sie Studentin von Prof. Dr. Helmut Zehetmair an
der Universität Mozarteum sowie ab 2001 bei dessen Sohn Thomas
Zehetmair an der Kunstuniversität Graz.
Zur Zeit ist sie Studentin der Meisterklasse bei Prof. Christoph
Poppen in München. Außerdem besuchte sie Meisterkurse bei Felix
Andrievsky, Ana Chumachenco, Ljerko Spiller und Wolfgang
Marschner.
In den vergangenen Jahren erhielt sie eine Vielzahl von
Auszeichnungen.
Beim Internationalen "Leopold-Mozart-Wettbewerb" 1999 in
Augsburg gewann sie außer dem 1. Preis auch den Publikumspreis,
den "Mozart-Preis" und den "Richard-Strauss-Preis". Im Jahr 2000
wurde ihr der Günther-Klinge-Preis der Heimatstadt Gauting
zugesprochen und im September diesen Jahres verlieh ihr die
europäische Kulturstiftung "Pro Europa" einen europäischen
Kulturförderpreis, der ihr bei einem Auftritt vor dem dänischen
Königspaar in Kopenhagen überreicht wurde, außerdem ist sie
Förderpreisträgerin der Konzertgesellschaft München
Beim 54.Internationalen
Musikwettbewerb der ARD 2005 erhielt sie ein Stipendium von Theodor-Rogler-Stiftung. |